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Datenschutzerklärung für die App „Clipnado"

Stand: 13. September 2026

Kurz gesagt

Clipnado hat kein eigenes Nutzerkonto, keinen eigenen Server und keine eigenen Analysewerkzeuge. Es gibt keine Werbung und keine Werbe-Kennung. Alles, was du in der App bearbeitest, bleibt auf deinem Gerät. Deine Videos werden nie irgendwohin hochgeladen. Eine Ausnahme sollst du kennen: Bibliotheken von Google (ML Kit) melden technische Nutzungsdaten an Google, sobald du Untertitel erzeugst oder übersetzt oder im Studio den Hintergrund bearbeitest. Was genau, steht in Punkt 5.

Verbindungen ins Internet gibt es trotzdem, und die nennen wir alle: zu den Plattformen, von denen du einen Beitrag lädst, einmalig zu den Servern, von denen die App ihre Sprachmodelle holt, und in genau beschriebenen Sonderfällen zu drei weiteren Adressen. Jede davon steht unten mit dem Anlass, dem Empfänger und dem, was dabei übertragen wird.

Verantwortlich

Sebastian Niehues, Haltern am See (Anschrift siehe Impressum)
Kontakt: hallobustn@gmail.com

Was die App auf deinem Gerät speichert

Ausschließlich auf deinem Gerät, nirgends sonst:

Nichts davon wird an den Entwickler oder an Dritte übertragen. Wenn du die App deinstallierst, ist alles davon weg. Dateien, die du in die Galerie gespeichert hast, bleiben erhalten, weil sie dann dem Gerät gehören und nicht mehr der App.

Welche Verbindungen die App aufbaut

  1. Zur Plattform des Beitrags, den du lädst. Wenn du einen Link eingibst, teilst oder aus der Zwischenablage übernimmst, ruft die App die öffentliche Beitragsseite beziehungsweise die öffentliche Abruf-Schnittstelle der jeweiligen Plattform auf, um zu erfahren, welche Datei dahinter liegt: Instagram (instagram.com), TikTok (tiktok.com), X (cdn.syndication.twimg.com), Facebook (facebook.com), Twitch-Clips (gql.twitch.tv), Snapchat Spotlight (snapchat.com), Pinterest (widgets.pinterest.com), Xiaohongshu (www.xiaohongshu.com). Kurzlinks (zum Beispiel t.co, fb.watch, vm.tiktok.com, pin.it, xhslink.com) werden zuerst zur Zieladresse aufgelöst. Anschließend fragt die App beim Inhalte-Server der Plattform die Dateigröße jeder angebotenen Fassung ab (eine Kopfzeilen-Anfrage) und lädt die Datei und das Vorschaubild direkt von dort. Dabei gilt die Datenschutzerklärung der jeweiligen Plattform; sie verarbeitet unter anderem deine IP-Adresse und kann Cookies setzen. Übertragen wird die Beitragsadresse; deine Zugangsdaten werden nicht verwendet, außer du hast dich bewusst bei Instagram angemeldet (Punkt 2).
  2. Zu Instagram mit deinem eigenen Konto, nur wenn du das willst. Für Beiträge, die nur angemeldet sichtbar sind (privat gefolgte Konten, Inhalte ab 18), kannst du dich in einem Fenster innerhalb der App direkt auf Instagrams eigener Anmeldeseite anmelden. Clipnado sieht dein Passwort nicht und speichert es nicht. Instagram legt danach eine Sitzung als Cookie im Cookie-Speicher der App ab. Diese Sitzung liest Clipnado aus und sendet sie ausschließlich an instagram.com, um Beiträge abzurufen, die dein Konto sehen darf. Solange die Sitzung besteht, tragen auch die übrigen Instagram-Abrufe der App diese Sitzung. „Instagram trennen" in den Einstellungen löscht die Sitzung und alle anderen Cookies. Es gibt keine Anmeldung für andere Plattformen.
  3. Zu einem Notfall-Dienst für X, nur bei Bedarf und abschaltbar. Antwortet X nicht, kann die App die Beitragsnummer an einen öffentlichen Spiegel-Dienst senden (api.fxtwitter.com), um die Videoadresse zu erfahren. Dorthin geht nur die Beitragsnummer, nie dein Video und keine anderen Daten; die App gibt sich dabei als „Clipnado" zu erkennen. In den Einstellungen unter „Notfall-Dienst erlauben" lässt sich das vollständig abschalten. Für andere Plattformen gibt es keinen solchen Dienst.
  4. Zu Hugging Face, einmalig, für das Sprachmodell. Wenn du zum ersten Mal Untertitel erzeugst, lädt die App das Spracherkennungs-Modell (etwa 356 MB) und ein kleines Modell zur Sprech-Erkennung (etwa 1 MB) von huggingface.co (Hugging Face, Inc., USA). Übertragen wird nichts außer der Anfrage selbst; technisch entsteht dort ein Protokolleintrag mit deiner IP-Adresse. Die Spracherkennung selbst läuft danach vollständig auf deinem Gerät. Die Tonspur deines Videos verlässt das Gerät nie. Willst du in einem Interview zwei Sprecher unterscheiden, lädt die App von derselben Stelle ein zusätzliches Stimm-Modell (etwa 27 MB); auch das läuft danach nur auf deinem Gerät, und du kannst es in den Einstellungen wieder löschen.
  5. Zu Google, für Übersetzung, Spracherkennung und Hintergrund (ML Kit). Die Übersetzung, die Erkennung der gesprochenen Sprache und das Trennen von Person und Hintergrund laufen mit Google ML Kit auf deinem Gerät. Je Übersetzungssprache lädt diese Bibliothek einmalig ein Sprachpaket (etwa 30 MB) von Google-Servern, nur über WLAN; wie bei jedem Abruf erfährt Google dabei deine IP-Adresse. Der zu übersetzende Text und die Übersetzung verlassen dein Gerät nicht. Google schreibt aber in seinen Nutzungsbedingungen für ML Kit, dass die Bibliothek Kennzahlen zu Leistung und Nutzung an Google sendet. Laut Googles eigener Aufstellung sind das: Geräteangaben (Hersteller, Modell, Android-Version), Paketname und Version der App, eine Kennung je Installation, Laufzeiten, Fehlercodes, die Art des Ereignisses (Start, Paket-Download, Erkennung), die Größe von Ein- und Ausgabe, das eingestellte Sprachpaar und die erkannte Sprache. Nicht dabei sind der Text selbst, dein Video und deine Tonspur. Google nutzt diese Daten nach eigener Aussage, um ML Kit zu messen, zu verbessern und Missbrauch zu erkennen, überträgt sie verschlüsselt und gibt sie nicht an Dritte weiter. Der Entwickler von Clipnado erhält davon nichts. Diese Meldungen lassen sich in ML Kit nicht abschalten. Sie fallen an, wenn die App ML Kit nutzt: bei der Erkennung (die Sprache des erkannten Textes wird einmal je Video bestimmt), beim Übersetzen und beim Bearbeiten des Hintergrunds im Studio. Das Modell für den Hintergrund steckt in der App, es wird dafür nichts nachgeladen, und es erkennt nur, wo im Bild eine Person ist; das Bild selbst verlässt dein Gerät nicht. Wer das nicht möchte, nutzt die Untertitel-Funktion nicht und lässt den Hintergrund auf „Aus"; alles andere in der App kommt ohne ML Kit aus. Es gilt insoweit die Datenschutzerklärung von Google (policies.google.com/privacy).
  6. Zu einer Wartungsdatei, ausschließlich im Fehlerfall. Instagram kann seinen Abruf jederzeit umstellen. Damit die App dann nicht bis zu einem Update unbrauchbar bleibt, liegt unter clipnado.org/clipnado.json eine kleine Textdatei mit den aktuellen technischen Angaben. Die App liest sie nur, wenn ein Instagram-Abruf fehlgeschlagen ist, und höchstens alle 15 Minuten. Dabei wird die Datei lediglich abgerufen; es werden keine Daten übermittelt, kein Link, keine Kennung, nichts über dich oder dein Gerät. Wie bei jedem Abruf einer Webseite entsteht beim Hoster ein Server-Protokolleintrag mit deiner IP-Adresse. Solange alles funktioniert, findet dieser Abruf nie statt.
  7. Zu Google Play, für die Bewertungsanfrage. Nach dem dritten erfolgreichen Speichern fragt die App ein einziges Mal über den Bewertungsdialog von Google Play, ob du sie bewerten möchtest. Der Dialog gehört Google Play; ob er erscheint, entscheidet Google. Der Zähler liegt nur auf deinem Gerät, die Anfrage kommt danach nie wieder. „Clipnado bewerten" in den Einstellungen öffnet den Play-Store-Eintrag.
  8. Adressen, die du selbst antippst. Die Startseite bietet Knöpfe, die die App der jeweiligen Plattform oder deren Webseite öffnen; der Verlauf öffnet den Original-Beitrag; der Datenschutz-Link öffnet diese Seite. Dabei verlässt du Clipnado, es gilt die Datenschutzerklärung der geöffneten App oder Seite.

Es gibt keinen Server des Entwicklers, über den Downloads oder Videos laufen. Die einzige Verbindung zum Entwickler ist die unter Punkt 6 beschriebene Wartungsdatei im Fehlerfall.

Zwischenablage

Beim Öffnen der App und bei jeder Rückkehr in den Vordergrund prüft Clipnado die Zwischenablage darauf, ob ein Beitragslink einer unterstützten Plattform darin liegt. Erkennt sie einen, startet je nach Einstellung der Download automatisch. Der Inhalt der Zwischenablage wird nur dafür ausgewertet und bleibt auf dem Gerät. In den Einstellungen unter „Zwischenablage prüfen" lässt sich das abschalten. Umgekehrt legt die App auf deinen Wunsch Text in die Zwischenablage (Untertitel, Beitragstext, die Support-Adresse).

Feedback per E-Mail

„Fehler melden", „Idee vorschlagen" und „Feedback senden" öffnen deine Mail-App mit einem vorbereiteten Betreff und deinem Text an hallobustn@gmail.com. Gesendet wird nur, was du dort selbst siehst und abschickst. Nur bei „Fehler melden" und nur mit gesetztem Häkchen hängt die App App-Version, Android-Version und Gerätemodell an. Keine Videos, keine Links, kein stiller Versand. Ist keine Mail-App vorhanden, legt die App die Adresse in die Zwischenablage.

Was die App ausdrücklich nicht tut

Berechtigungen und wofür sie da sind

BerechtigungWofür
InternetBeiträge abrufen, Dateien und Sprachmodelle herunterladen
Fotos und Videosheruntergeladene Dateien im Galerie-Album „Clipnado" ablegen; die Videos deines Handys im Untertab „Handy-Videos" anzeigen, damit du eines fürs Studio wählen kannst
Speicher (nur bis Android 12)derselbe Zweck auf älteren Android-Versionen
Vibrationkurze Rückmeldung beim Tippen, in den Einstellungen abschaltbar

Verweigerst du den Zugriff auf Fotos und Videos, funktioniert die App weiter. Downloads liegen dann nur im Ordner der App, und der Untertab „Handy-Videos" bleibt leer. Technische Bibliotheken der App bringen zwei Berechtigungen ohne Abfrage mit: den Netzwerkstatus lesen (für Bild- und Videoanzeige) und das Gerät während der Wiedergabe wach halten.

Sicherung durch Android

Android kann App-Daten im Google-Konto des Nutzers sichern und bei einer Neuinstallation oder Geräteübertragung wiederherstellen (Android-Backup). Bei Clipnado betrifft das nur Einstellungen, Listen und Markenprofile. Deine Videos, Projekte, die Instagram-Sitzung, die Sprachmodelle und der Zwischenspeicher sind ausdrücklich davon ausgenommen. Ob und wie Android sichert, steuerst du in den Android-Einstellungen unter „Sicherung".

Die Webseite clipnado.org

Diese Erklärung gilt auch für die Webseite clipnado.org.

Deine Rechte

Die App überträgt keine personenbezogenen Daten an den Entwickler. Technisch bedingte Protokolleinträge mit IP-Adresse entstehen bei den Stellen, mit denen sich dein Gerät verbindet (Plattformen, Hugging Face, Google, der Hoster der Wartungsdatei). Der Entwickler wertet Protokolle seines Hosters nicht aus und führt sie mit nichts zusammen. Dir stehen die Rechte der DSGVO auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde zu; wende dich an die oben genannte Kontaktadresse. Alles Übrige liegt in deiner Hand: über die Bibliothek und die Einstellungen der App und über die Einstellungen deines Geräts.

Urheberrecht und Inhalte

Ohne Anmeldung ruft die App nur öffentlich zugängliche Inhalte ab; mit deinem eigenen Instagram-Konto auch Beiträge, die dieses Konto sehen darf. Für die Verwendung heruntergeladener Inhalte, eingefügter Musik und Fotos bist du verantwortlich. Speichere und bearbeite nur, was dir gehört oder wofür du eine Erlaubnis hast. Clipnado ist nicht für Kinder bestimmt.

Instagram und Facebook sind Marken von Meta Platforms, Inc. X ist eine Marke der X Corp. TikTok ist eine Marke der ByteDance Ltd. Twitch ist eine Marke der Twitch Interactive, Inc. Snapchat ist eine Marke der Snap Inc. Pinterest ist eine Marke der Pinterest, Inc. Vimeo ist eine Marke der Vimeo.com, Inc. Xiaohongshu (rednote) ist eine Marke der Xingyin Information Technology (Shanghai) Co., Ltd. Diese App steht in keiner Verbindung zu diesen Unternehmen und wird von ihnen nicht unterstützt.

Änderungen

Ändert sich etwas an der Datenverarbeitung, wird diese Erklärung angepasst und das Datum oben aktualisiert.